Solarenergie für Sikunda

Mehr als zwei Drittel der Menschen in Afrika haben keinen Zugang zu Elektrizität. Sie benutzen Kerzen, Petroleumlampen oder offenes Feuer. Brände und Verbrennungen sind an der Tagesordnung.

Um Licht in die dunklen Hütten zu bringen haben wir eine bezahlbare Lösung unter Einsatz von Sonnenenergie gefunden. Unter der großen Begeisterung der Bevölkerung statten wir seit 2010 kontinuierlich Haushalte mit Solarlampen aus. Bis Anfang 2012 konnten wir bereits 200 Haushalte mit den Lampen ausstatten. Die Nachfrage - auch in umliegenden Gemeinden - ist weiterhin groß. Dabei zahlen die Menschen die Lampen in monatlichen Raten ab. mit dem so eingenommen Geld können weitere Lampen angeschafft werden.

Auch das Landwirtschaftzentrum wird bald über eine große Solaranlage verfügen. Die Planung ist abgeschlossen und die Anlage wird im April 2013 installiert. Dort wird es dann einen Kühlschrank für Medikamente, eine Ladestation für Mobiltelefone oder Internetanbindung (beides kann gegen einen kleinen Obulus genutzt werden) und vieles mehr geben. Die beiden Mühlen und die Reisschälmaschine können dann nach Einbruch der Dunkelheit weiter betrieben werden. Bisher war nach Sonnenuntergang gegen 19 Uhr Feierabend, egal wie lange die Schlange der Wartenden noch war. Das Geld für diese Anlage hat eine Stiftung gespendet.